Mini-Notebooks bleiben trotz Krise auf dem Vormarsch. Nach 3,6 Mio. verkauften Geräten in der EMEA-Region im vierten Quartal 2008 wird es auch 2009 stabile zweistellige Zuwachsraten in den Verkaufszahlen geben, erwarten die Analysten von IDC. Obwohl Acer in EMEA bereits zum Marktführer avanciert ist, bleibt Netbook-Vorreiter Asus stark im Rennen. "Gerade die breite EeePC-Produktpalette wird wohl von Vorteil für Asus sein", meint Eszter Morvay, IDC Research Manager EMA Personal Computing Group, gegenüber pressetext. Bei anhaltendem Trend zu größeren Formfaktoren bleibt voraussichtlich Intels Atom als Prozessor das Maß der Netbook-Dinge, während als Wachstumsmotor gerade die Mobilfunkbetreiber eine wesentliche Rolle spielen könnten.
Gerade Mobilfunkbetreiber dürften nach Ansicht von IDC eine wichtige Rolle für das weitere Wachstum des Mini-Notebook-Segments und damit den Markt für portable PCs spielen. Schon jetzt gibt es diverse Partnerschaften zwischen Geräteherstellern und Betreibern und dieser Trend wird sich wohl ausweiten. "Mobilfunker verdienen immer weniger an mobiler Sprachtelefonie", erklärt Morvay gegenüber pressetext. Dadurch steigt das Interesse daran, mobile Datenverträge zu verkaufen - auch im Rahmen von Bundle-Angeboten mit einem Netbook. Auf technologischer Seite wird sich der Mini-Notebook-Markt 2009 auch verstärkt hin zu Geräten mit integrierter 3G-Funktionalität bewegen, so die IDC-Prognose
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