Kleine mal ganz groß auf der Cebit 2009!
Auf der Cebit sind dieses Jahr die kleinen Mini Notebooks massiv aufgelaufen. Bei den Nutzern sind die kleinen Computer die großen Stars. Zahlreiche Hersteller wie Asus und MSI waren mit großen Ständen auf der Cebit vertreten und haben ihr Sortiment an Winzlingen vorgestellt. Das aber Sony Vaio nicht vertreten war, ist hingegen etwas verwunderlich.
Neben den aktuellen und neuen Modellen haben die Hersteller auch Studien vorgestellt, in welche Richtung sich die Netbooks entwickeln werden. Ganz groß war vor allem Asus vertreten, die vor eineinhalb Jahren mit dem ersten Eee-PC auf den Markt getreten sind. Hervorzuheben wären die beiden Modelle T91 und der 1008HA. Mit beiden Modellen haben wir uns jeweils genauer beschäftigt und auch Videobeiträge erstellt.
Der EeePC 1008HA ist nur 2,5 Zentimeter dick und wiegt ein knappes Kilogramm. Per Knopfdruck kann er einfach Daten mit einem Desktop-PC austauschen - ohne Internet-Verbindung oder Bluetooth. Der T91 hat hingegen ein drehbares Touchscreen-Display. Auf beide Netbooks gehen wir auch noch einmal in separaten Beiträgen ein.
MSI hat die beiden Netbooks X320 und X340 vorgestellt. Daneben auch noch die neuen Modelle der U-Serie. Auch hier werden wir in einem Extra-Beitrag näher eingehen. Der Konkurrent und dritte im Bunde, Acer, hat hingegen das Aspire D150 vorgestellt. Dieses Netbook ist das Erste in der Acer-Familie, welches ein 10 Zoll großes Display hat. Alle bisherigen Netbooks von Acer haben „nur“ ein 8,9 Zoll großes Display. Genaueres zu diesem Netbook werden wir in einem Extra-Beitrag preisgeben. Durch das größere Display wird die Akkulaufzeit jedoch auf 6 Stunden beschränkt.
Auch Dell hat sein neues Inspiron vorgestellt, welches bereits seit dem 26. Februar verfügbar ist. Der Hersteller will damit die Messlatte für Netbooks anheben, denn schon in der Grundausstattung des Mini 10 ist zum Beispiel ein HDMI-Ausgang dabei. Interessant ist natürlich auch die Ankündigung, dass in den nächsten Monaten gegen Aufpreis auch Netbooks mit einem 10 Zoll Display verfügbar sein sollen.
Im Vorfeld der Cebit haben die Hersteller auch befürchtet, dass die wachsende Begeisterung für Netbooks zu Lasten der Notebooks gehen könnte. Denn oft denken die Verbraucher, ein Netbook verfügt über die gleichwertige Ausstattung, wie seine großen Geschwister. Acer will deshalb diese beiden Produktkategorien strikt trennen. Netbooks seien für Acer derzeit auch nur ein „Zusatzgeschäft“ und man wolle sich weiterhin mehr um seine Notebook-Palette kümmern.
Auch Intel hat sich von dem Erfolg der Netbooks überrascht gezeigt. Da man selber ein „Classmate-PC“ entwickelt und teilweise auch vermarktet hat. Dieses war jedoch ausschließlich für den Schuleinsatz und für Entwicklungsländer gedacht.
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