Der Eee-PC T91 ist eine Mischung aus Netbook und Tablett-PC mit einer angepassten Steuerung. Das Display ist 8,9 Zoll groß â€“ bzw. 10 Toll beim T101 – und lässt sich um 180 Grad drehen und umklappen. Dann wird aus dem klassischen Netbook ein Tablett-PC der über den Touchscreen gesteuert wird. Dafür gibt es dann eine angepasste Steuerung via Touchscreen. Über einen speziellen Modus lassen Widgets und Slideshows steuern. Zudem mutiert der T91 dann zum digitalen Schreibblock.
Ist das Netbook im Tablett-Modus werden eine Reihe Touch-optimierte Programme angezeigt. Darunter findet sich zum Beispiel eine optimierte IE-Toolbar. Diese ermöglicht es die Webseiten mit dem Finger aufzuziehen und im Web zu navigieren. Dann gibt es da noch Foto-Fun, welches es ermöglicht digitale Bilder mit dem Finger zu verwalten, Slieshows einzurichten oder die Bilder zu versenden. Memos ermöglichen virtuelle Notizzettel auf dem Bildschirm.
Der Eee-PC t91 wiegt ein knappes Kilo und die Akkulaufzeit wird mit 5 Stunden angegeben. Für die Datenverbindung ist WLAN und Bluetooth integriert. Optional kann man das Netbook auch mit HSPA, GPS und TV-Tuner ausrüsten. Bei unseren Tests ist uns aufgefallen, dass Touchbedienung etwas „berührungsunempfindlich“ ist. Doch man kann davon ausgehen, dass dies daran lag, dass bereits vor uns ein paar hundert Leute auf dem Bildschirm – vielleicht nicht immer sanft – herumgedrückt haben.
Die T-Serie wird noch zu Beginn des 2. Quartal diesen Jahres verfügbar sein. Der Einstiegspreis für den EeePC T91 liegt bei 499 Dollar auf dem amerikanischen Markt.
Asus war mit einem großen Stand auf der Cebit vertreten. Neben der Produktpallette an aktuellen und neuen Notebooks haben wir auch noch einen Blick auf die neue EeeBox geworfen. Was Asus so alles im Gepäck hatte wollen wir hier erstmal kurz erläutern. Auf einige Netbooks und die EeeBox werden wir noch genauer eingehen.
Eee-Keyboard und Eee Sticks.
Auf der CES hat Asus das Eee-Keyboard bereits vorgestellt. In Hannover wurden dann auch Preise und Verfügbarkeit bekannt. Für 400 – 600 Dollar wird das Eee-Keyboard auf den Markt kommen. Diese Angabe ist zwar immernoch recht wage, aber man hat zumindest eine Preisvorstellung. Im Mai oder Juni wird das Eee.Keyboard bei den Händlern ankommen. Die Tastatur mit Bildschirm wird ein knappes Kilo wiegen und ist mit einem Intel Atom N270 ausgestattet. Alternativ wird auch ein Zweikern-N330-Prozessor verfügbar sein. Der Arbeitsspeicher ist 1 GB groß und die Festplatten gibt es mit 16 und 32 Gigabyte. Die Eee-Sticks sind Congtroller, die sich an der Wiimote orientieren. Jedoch kommen sie nicht mit einer Infrarot-Schnittstelle sondern sind Kabelgebunden.
Asus W90
Mit der Funktion „TurboGear“ bringt Asus eine Möglichkeit seine Notebooks mit einer Performancesteigerung von bis zu 25 Prozent zu versehen. Mit dem W90-Netbook hat der Hersteller nach eigenen Angaben einen Weltrekord im Notebook-Overclocking aufgestellt: 20284 Punkte hat das Gerät im 3DMark06 erreicht. Als Prozessor kann man zwischen dem Core-2-Duo-Modellen T9600, T9400, P8600 und P8400 wählen, als Chipsatz kommt Intels X38. Eine ATI Radeon im Crossfire-Verbund mit jeweils 512 MB Ram wird sich um die Grafik kümmern. Der Festplattenspeicher kann auf 1 Terrabyte anwachsen, wenn man zwei 500 GB-Platten verbaut. Das Display ist 18,4 Zoll groß und bietet Full-HD-Auflösung.
Asus 1008HA
Auch das neue Netbook-Modell 1008HA war auf der Cebit erstmals zu sehen. Das 10-Zoll-Netbook ist auch unter dem Codenamen „Sea Shell“ bekannt. Mit allen technischen Spezifikationen hält sich Asus noch bedeckt, so viel ist aber bekannt: Integriertes WLAN im 802.11b/g/n-Standard und Bluetooth sorgt für eine drahtlose Netzwerkverbindung und auch HSDPA und WiMAX sollen verfügbar sein. Im Inneren werkelt ein N220-Intel-Atom-Prozessor. Der Ram wird 1 GB betragen, die Festplattenkapazität 160 GB. Zudem Netbook haben wir auch einen Videobeitrag.
Asus Eee PC T91
Desweiteren haben wir uns einmal das neue T91 angesehen – ein Netbook mit einem drehbaren Touchscreen und einer entsprechend angepassten Steuerung. Dreht man das Display um 180 Grad und klappt es zu, wird aus dem Netbook ein Tablett-PC. Das kleine Netbook wiegt ein knappes Kilo und ist mit WLAN und Bluetooth ausgestattet. Die Akkulaufzeit soll etwa 5 Stunden betragen. Gegen Aufpreis gibt’s auch UMTS/HSDPA, GPS und einen integrierten TV-Tuner.
Asus blickte aber auch in die Zukunft und zeigte sein neues Asus Fold Origami Konzept in einem Video!
Auch MSI hat sich auf der Cebit präsentiert und hatte die Netbook-Serien „U“ und „X“ im Gepäck. Darunter das X320 und das X340Pro. Bei den beiden Modellen der X-Serie handelt es sich eigentlich nicht um Netbooks im herkömmlichen Sinne. Sie sind zwar mit 13,4 Zoll Display etwas zu groß für Netbooks, aber dafür ultraflache Weggefährten, bei denen auch viel Wert auf das Design gelegt wurde.
Wir haben uns die die X-Serie und die die beiden neuen Modelle der U-Serie etwas genauer angesehen und werden in separaten Beiträgen darauf eingehen.
Ein besonderer Punkt auf dem MSI-Stand war auch die Hybrid-Storage-Technologie. Dabei handelt es sich um einen Verbund aus einer gewöhnlichen HDD und SDD-Systemlaufwerk. Der Vorteil dieser Technologie ist, dass man mit Netbooks, die mit einer solchen Technologie ausgestattet sind, wesentlich länger arbeiten kann, als mit herkömmlichen Netbooks. Denn wenn man keine Daten Speichern oder bearbeiten muss, schaltet sich die HDD ab. Auf dem SSD-Systemlaufwerk ist das Betriebssystem installiert. Das verlängert die Akkulaufzeit auf bis zu 12 Stunden. Zu finden ist diese Technologie im U115Hybrid.
Der Zusatz Hybrid kommt daher, dass wenn man nicht mit Daten arbeitet, sich die reguläre Festplatte abschaltet. Dies wiederum spart sehr viel Strom. Mit dieser Technologie bringt es das U115 Hybrid auf eine Laufzeit von 12 Stunden laut Herstellerangaben. Das 10 Zoll große Display hat eine Auflösung von 1024 x 600 Pixel. Insgesamt sind 2 GB DDR2-Ram verbaut. Ebenfalls mit an Bord ist eine Webcam, WLAN, Ethernet und ein 4-in1-Kartenleser. Bluetooth kann optional hinzugefügt werden. Die HDD bringt es auf 160 GB Speicher. Das Systemlaufwerk immerhin auf 8 bis 16 GB. Das Gewicht beträgt 1,1 Kg. Ab Mitte März ist das U115 Hybrid ab 549 Euro erhältlich
WindBox DE200
Des weiteren hatte MSI noch einen Miniatur-PC im Gepäck, der der EeeBox von Asus ähnelt. Jedoch mit einem großen Vorteil: der Mini spielt auch Blu-Ray-Disks ab. Die neue Version der Box hört auf den Namen WindBox DE200 und kommt neben dem Blu-Ray-Laufwerk mit einem Celeron-M 500-Prozessor, der eine Taktrate von 2,0 GHz hat. Für eine ausreichende Grafikleistung sorgt die GeForce 9400M. Eine 160 GB große Festplatte steht als Speichermedium zur Verfügung. Als Arbeitsspeicher sind 2GB-DDR2 Bausteine verbaut. Zudem bietet die WindBox WLAN und DVI- und HDMI-Ausgänge.
MSI Wind U110 Eco
Mit diesem Gerät stellt MSI einen Marathonläufer unter den Netbooks vor. Es zeichnet sich durch eine besonders lange Akkulaufzeit aus. Bis zu achteinhalb Stunden kann man mit dem kleinen Netbook arbeiten. Im Inneren werkelt eine Intel-Atom-CPU mit 1,6 GHz. Der Festplattenspeicher beträgt 160 GB und der Ram kommt mit 1GB. Das Display ist entspiegelt und bietet eine Auflösung von 1024 x 600 Pixel. Mit an Bord sind außerdem WLAN, Bluetooth, Webcam und ein Kartenleser. Mitte März wird das U110Eco für 490 Euro verfügbar sein.
MSI Wind U123
Das U123 wurde im Vorfeld der Cebit bereits angekündigt. Das Netbook ist eine Weiterentwicklung des U120 und kommt mit GSE945-Chipsatz und GMA950-Grafik. Als Rechenherz schlägt ein Atom-N280 Prozessor mit 1,66 GHz und FSB 667. Ebenso ist ein internes UMTS-Modem verbaut, welches auch HSPA unterstützt. Die Sim-Karte muss sich der Nutzer aber noch selber kaufen. Ob man im Laufe des Jahres noch mit Netbooks auf Nvidia-Ion-Basis rechnen kann ist immer noch ungewiss – MSI hält sich bei diesem Thema mit Informationen zurück.
Kleine mal ganz groß auf der Cebit 2009!
Auf der Cebit sind dieses Jahr die kleinen Mini Notebooks massiv aufgelaufen. Bei den Nutzern sind die kleinen Computer die großen Stars. Zahlreiche Hersteller wie Asus und MSI waren mit großen Ständen auf der Cebit vertreten und haben ihr Sortiment an Winzlingen vorgestellt. Das aber Sony Vaio nicht vertreten war, ist hingegen etwas verwunderlich.
Neben den aktuellen und neuen Modellen haben die Hersteller auch Studien vorgestellt, in welche Richtung sich die Netbooks entwickeln werden. Ganz groß war vor allem Asus vertreten, die vor eineinhalb Jahren mit dem ersten Eee-PC auf den Markt getreten sind. Hervorzuheben wären die beiden Modelle T91 und der 1008HA. Mit beiden Modellen haben wir uns jeweils genauer beschäftigt und auch Videobeiträge erstellt.
Der EeePC 1008HA ist nur 2,5 Zentimeter dick und wiegt ein knappes Kilogramm. Per Knopfdruck kann er einfach Daten mit einem Desktop-PC austauschen – ohne Internet-Verbindung oder Bluetooth. Der T91 hat hingegen ein drehbares Touchscreen-Display. Auf beide Netbooks gehen wir auch noch einmal in separaten Beiträgen ein.
MSI hat die beiden Netbooks X320 und X340 vorgestellt. Daneben auch noch die neuen Modelle der U-Serie. Auch hier werden wir in einem Extra-Beitrag näher eingehen. Der Konkurrent und dritte im Bunde, Acer, hat hingegen das Aspire D150 vorgestellt. Dieses Netbook ist das Erste in der Acer-Familie, welches ein 10 Zoll großes Display hat. Alle bisherigen Netbooks von Acer haben „nur“ ein 8,9 Zoll großes Display. Genaueres zu diesem Netbook werden wir in einem Extra-Beitrag preisgeben. Durch das größere Display wird die Akkulaufzeit jedoch auf 6 Stunden beschränkt.
Auch Dell hat sein neues Inspiron vorgestellt, welches bereits seit dem 26. Februar verfügbar ist. Der Hersteller will damit die Messlatte für Netbooks anheben, denn schon in der Grundausstattung des Mini 10 ist zum Beispiel ein HDMI-Ausgang dabei. Interessant ist natürlich auch die Ankündigung, dass in den nächsten Monaten gegen Aufpreis auch Netbooks mit einem 10 Zoll Display verfügbar sein sollen.
Im Vorfeld der Cebit haben die Hersteller auch befürchtet, dass die wachsende Begeisterung für Netbooks zu Lasten der Notebooks gehen könnte. Denn oft denken die Verbraucher, ein Netbook verfügt über die gleichwertige Ausstattung, wie seine großen Geschwister. Acer will deshalb diese beiden Produktkategorien strikt trennen. Netbooks seien für Acer derzeit auch nur ein „Zusatzgeschäft“ und man wolle sich weiterhin mehr um seine Notebook-Palette kümmern.
Auch Intel hat sich von dem Erfolg der Netbooks überrascht gezeigt. Da man selber ein „Classmate-PC“ entwickelt und teilweise auch vermarktet hat. Dieses war jedoch ausschließlich für den Schuleinsatz und für Entwicklungsländer gedacht.
Acer zeigt das neue 10 Zoll Netbook D150 auf der CEBIT 2009.
Acer veröffentlicht dazu eine Pressemitteilung:
Acer präsentiert pünktlich zur CeBIT 2009 als spezielles Highlight das neue Netbook Acer Aspire one D150 mit 10 Zoll-Display und Windows XP Home. Das stylishe Netbook eignet sich perfekt für alle Online-Aktivitäten und ist die ideale Wahl für alle User, die immer und überall „internetted“ sein wollen. Es zeichnet sich durch Ausgewogenheit zwischen Ultraportabilität und Anzeigekomfort aus und ermöglicht dank des größeren LCDs komfortables Surfen. Der leistungsstarke 6-Zellen Akku sorgt außerdem für bis zu sechs Stunden Netzunabhängigkeit. Den individuellen Wünschen des Anwenders entsprechend, kann er aus den vier Farben weiß, blau, rot und schwarz das bevorzugte Modell wählen. Das Acer Aspire one D150 ist ab März zu einem unverbindlich empfohlenen Endkundenpreis (inkl. MwSt.) von 399,- Euro im Handel erhältlich. Acer zeigt die neuen Netbooks auf der CeBIT 2009 in Halle 25 am Stand D40/L115.
Der Siegeszug der Netbooks hat seinen Ursprung in dem zunehmenden Bedürfnis nach Mobilität und Konnektivität: Überall online sein, rund um die Uhr Kontakte pflegen, jederzeit die News zu allen aktuellen Themen im Internet recherchieren oder private und geschäftliche E-Mails bearbeiten.
„’Always internetted’ ist das Thema 2009. Netbooks sind das Tor zur Welt der mobilen Kommunikation und stellen den permanenten Zugriff auf die neuesten Informationen im Web sicher“, so Alexandra Böckelmann, Pressesprecherin Acer Deutschland. „Wir setzen hier auf eigens für die individuellen Anforderungen der Anwender entwickelte Produkte. Mit dem neuen Acer Aspire one D150 runden wir unser Portfolio im Netbook-Bereich ab und präsentieren die perfekte Kombination zwischen Mobilität und Ergonomie.“
Hoher Anzeigekomfort
Das neue 10 Zoll-Netbook Acer Aspire one D150 wiegt nur knapp über ein Kilogramm und vereint edles Design mit hoher Verarbeitungsqualität sowie großem Funktionsumfang. Der neue Formfaktor gewährleistet Ausgewogenheit zwischen Ultraportabilität und hohem Anzeigekomfort beim Surfen und Bearbeiten von E-Mails.
Mobilität und Technik
Speziell für effizientes Surfen im Web verfügt das Acer Aspire one D150 über ein 10,1 Zoll großes WSVGA-Display mit einer Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln. Mit seiner LED-Hintergrundbeleuchtung ist es besonders energiesparend, was sich positiv auf die Akkulaufzeit auswirkt. Das Acer Aspire one D150 ist mit dem Intel® Atom Prozessor N280 (1,66 GHz, 512 KB L2-Cache, 667 MHz FSB) und dem Chipsatz Mobile Intel® 945GSE Express ausgestattet. Die Festplatte besitzt eine Kapazität von 160 GB. Neben einem VGA-Anschluss für einen externen Monitor und drei USB 2.0-Ports hält das Netbook einen Multi-in-1 Card Reader für die gängigsten Speicherkartenformate bereit. Am oberen Bildschirmrand ist die Webcam Acer Crystal Eye integriert, die auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen eine ansprechende Bildqualität garantiert und Live Video Streaming, Video Chats sowie Videokonferenzen jederzeit und an jedem Ort ermöglicht.
Umfassende Konnektivität
Für den unkomplizierten Zugriff auf verfügbare Wireless-Netzwerke ist das Netbook Acer Aspire one D150 mit einem 802.11b/g Wi-Fi-Modul sowie der Acer SignalUp-Technologie ausgestattet. Optional bietet es eine Bluetooth-Schnittstelle und hält, je nach Modell, für völlig uneingeschränkte Konnektivität integriertes UMTS bereit.
Geringer Energieverbrauch
Das Acer Aspire one D150 erfüllt die Anforderungen der Norm Energy Star 4.0 für energiesparende Geräte. Das Netbook ist mit einem Lithium-Ionen-Akku mit 6 Zellen ausgestattet. Dank des sehr geringen Energieverbrauchs hat das Acer Aspire one D150 mit 6-Zellen-Akku eine Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden. Die frontal angebrachte Batterieanzeige liegt stets im Blickfeld des Nutzers, auch wenn das Netbook zugeklappt ist.
Auf dem Acer Aspire one D150 ist das Betriebssystem Windows XP® Home vorinstalliert. Das Standard-Softwarepaket umfasst Acer eRecovery Management, Acer Launch Manager, Adobe® Reader®, McAfee® Internet Security Suite Trial und Microsoft® Office Trial 2007.
Für das Acer Aspire one D150 wird eine Standardgarantie von einem Jahr gewährt, die mit Acer Advantage auf 3 Jahre erweitert werden kann.
Trotz der allgemeinen Wirtschaftsflaute hat der Netbook-Boom dem deutschen PC-Markt in den vergangenen Monaten ein deutliches Plus beschert: Mit insgesamt 3,9 Millionen Geräten wurden im vierten Quartal 13,5 Prozent mehr Rechner verkauft als ein Jahr zuvor, wie das Marktforschungsunternehmen Gartner berichtet. Das Geschäft in Deutschland lief damit besser als im europäischen Durchschnitt (zwölf Prozent plus). Zwei von drei verkauften Rechnern hierzulande waren mobile PCs. ‘Die deutschen Konsumenten widerstehen dem Abschwung mit ihrer anhaltend lebhaften Nachfrage nach Computern’, kommentiert Gartner-Analystin Meike Escherich die Studie. Die Aussichten sind ebenfalls viel versprechend: Bis zum Jahr 2013 rechnen die Marktforscher von ABI Research mit einem Absatz von 139 Millionen Netbooks weltweit.
Die Trendsetter unter den Multitalenten im Mini-Format heißen ‘Convertible Netbooks’ und verfügen über einen berührungsempfindlichen Bildschirm – beispielsweise der Eee PC T91 von Asus. Die CeBIT-Neuheit bietet ein LED-beleuchtetes 8,9-Zoll-Spiegeldisplay und wiegt nur wenig mehr als 900 Gramm. Wie bei einem Tablet-PC lässt sich das Display nach außen drehen und als elektronischer Notizblock benutzen.
Eine weitere Weltneuheit ist das Eee Keyboard, das PC plus Mini-Display in einer Tastatur vereint und zur mobilen Multimedia-Plattform avanciert. ‘Wir erwarten 2009 eine sehr starke Nachfrage bei der Eee-Family’, berichtet Holger Schmidt, Director Marketing bei der Asus Computer GmbH. ‘Dieses neue Segment erfreut sich einer stetig steigenden Beliebtheit bei allen Nutzern – vom Schüler bis zum Top-Manager. Die Netbooks sprechen eine komplett neue Käuferschicht an und machen Mobile Computing für jeden Geldbeutel zugänglich.’
Auch Acer zeigt auf der CeBIT brandneue Modelle im Kompaktformat. ‘Always Internetted heißt das Thema der CeBIT 2009′, betont Stefan Engel, Geschäftsführer der Acer Computer GmbH. ‘Netbooks sind das Tor zur Welt der mobilen Kommunikation und stellen den permanenten Zugriff auf die neuesten Informationen im Web sicher.’ Die Präsenz auf der weltgrößten ITK-Schau ist für Acer Pflicht: ‘Gerade im B2B-Segment behauptet sich die CeBIT als zentrale Plattform, um Geschäftskunden zu adressieren.’
Dell: Prominenter PC-Hersteller kehrt auf die CeBIT zurück
Dieses Alleinstellungsmerkmal hat prominente Firmen wie Dell bewogen, nach einer Pause auf die CeBIT zurückzukehren. Dazu Michael Rufer, Public Relations Manager Central Europe & Public Segment EMEA: ‘In der Vergangenheit haben wir uns auf unsere halbjährlich stattfindenden Roadshows konzentriert. Wir sind aber zu dem Ergebnis gekommen, dass die CeBIT als führende IT-Messe für Dell eine geeignete Plattform sein kann, unser Portfolio einem breiten Publikum zu präsentieren – angefangen bei unseren Server- und Storage-Lösungen für das Rechenzentrum über unsere Notebooks für Geschäftskunden bis hin zu den Consumer-Produkten.’ Natürlich zeigen die Amerikaner in Hannover auch ihre trendigen Netbooks Inspiron Mini 9 mit Neun-Zoll-Display und Inspiron Mini 12 mit 12,1-Zoll-Bildschirm, Webcam und Bluetooth-Schnittstelle.
MSI also Micro Star International plant den Launch des U120 Wind mit einem eingebauten UMTS Module noch im November. Dieser Mini Notebook wird mit einem Intel Atom N270 Prozessor, 1 GB Ram, 120 GB Festplatte mit Windows XP ausgestattet. Den MSI Wind U120 wird es in weiß, schwarz, geben.
Msi gibt weiters bekannt das die 2 Generation des Wind auf der Cebit 2009 in Hannover vorgestellt wird.
Quelle:Digitimes
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